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              Wie man den OBI "richtig" binden sollte, dass seht Ihr in dem Film.
                  Herzlichen Dank an Frank, der das Video aufgenommen hat.

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Etikette und/ oder Verhaltensregeln im Dojo
Dieser Text hängt seit 1931 im AIKIKAI SO HOMBU – DOJO (in Tokyo) an der Wand.  

Es wird darum gebeten, sich an die allgemeine Etikette zu halten, wie sie in einem Dojo üblich ist. Für Anfänger und Besucher sind hier die wichtigsten Punkte zusammengefaßt:
 1.   Alle Übenden waschen sich vor dem Training bitte die Füße.
       Beim Betreten und Verlassen des Übungsraumes (Dojo), sowie beim Betreten
       und Verlassen der Matte (Tatami) soll man sich in Richtung der Kamiza verbeugen.

2.    Von der Garderobe bis zur Matte (Tatami) soll man Hausschuhe oder wenn man
       diese vergessen hat, Socken tragen; jedoch nicht auf der Tatami.

3.    Man soll pünktlich zum Training erscheinen.

4.    Wenn man jedoch einmal zu spät kommt, soll man sich am Mattenrand
       im Seiza sitzen und nach einer kurzen Medidation entweder selbst aufwärmen oder
       auf ein Zeichen des Trainers (als Einladung zur Teilnahme am Training) warten.

5.    Während des Trainings sollte man die Matte nicht verlassen, sollte es dennoch
       zwingende Gründe dafür geben (z.B. WC aufsuchen, Übelkeit...), soll dies dem  
       Trainer (oder wenn dies, z.B. bei großen Lehrgängen nicht möglich ist zumindest
        einen anderen Trainierenden) mitgeteilt werden.

6.    Man soll niemals mit dem Rücken zur Kamiza * sitzen (dies gilt auch z.B. beim     
       Zusammenlegen des Hakama).

7.    Während des Trainings soll das Reden auf ein Minimum reduziert werden. Wenn
       nötig sollte nur über die gerade ausgeführte Technik gesprochen werden.

8.    Die Anweisungen des Trainers sollten rasch und sorgfältig ausgeführt werden.

9.    Der Kimono sollte immer sauber und hygienisch sein, die Waffen sollten immer
       mit ins Training genommen werden.

10.  Kein wechseln der Kleidung auf der Matte.

11.  Finger- und Zehennägel sollen wegen der Verletzungsgefahr
      kurz geschnitten sein. Aus demselben Grund darf kein Schmuck, Uhren
      oder Ringe während des Trainings getragen werden.

12.  Das Dojo ist kein Speisesaal, auf der Matte ist Essen oder Trinken
       (dies gilt auch für Kaugummis), nicht erlaubt.

13.  Man sollte immer daran denken, dass sein Partner auch ein Mensch ist und
      daher rücksichtsvoll mit Ihm umgehen. Die Zusammenarbeit zwischen Tori und Uke
      ist für den Wert des Trainings entscheidend.

14. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Uke zu. Deshalb sollen im Training
      folgende Spielregeln eingehalten werden:
      Falls der Partner schwächer ist (hat nichts mit seiner Graduierung zu tun):
      Der Stärkere muß sowohl Tori als auch Uke bewußt so gestalten; daß der
      schwächere Partner üben, d.h. Fortschritte machen kann.

      Falls der Partner stärker ist:
      Der Angriff des schwächeren Uke soll gerade diesen Schwierigkeitsgrad  
      aufweisen, den er selber (als Tori) bewältigen könnte. Unsere vorrangige Aufgabe
      sollte sein, die jeweiligen Fähigkeiten als Tori und Uke einander anzugleichen

* Kamiza = Frontseite, dort sitzt der Trainer und dort steht auch das Bild von  
        Ueshiba.

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GEISTESHALTUNG FÜR DAS TRAINING
(von Morihei Ueshiba dem Begründer des Aikido)

Im Aikido kann ein Schlag über Leben und Tod entscheiden.
Während des Trainings müssen die Anweisungen des Kursleiters befolgt werden.
Das Training darf nicht in ein absurdes Kräftemessen ausarten. Über den Weg des Aikido kann man mittels des Einen 'der zehntausend Seinsarten' erreichen.

Selbst mit einem einzigen Gegner darf man seine Aufmerksamkeit nicht nur auf das richten, was vor einem passiert; man muss beim Training nach vier, ja nach acht Richtunegen hin wachsam sein.Man muss mit Freude trainieren. Das Unterricht des Trainingsleiters stellt nur ein Fragment des Aikido dar.

Wenn man durch die tägliche und ständige Suche und das Arbeiten an sich selbst zur Erkenntnis durch den Körper gelangt ist, dann ist einem der wirklich Gebrauch der Wunder des Aikido erlaubt. Die Tägliche Übung beginnt mit dem Tai No Henka, danach wird die Trainingsintensität gesteigert, ohne dass die eigenen Grenzen überschritten werden, wodurch es älteren Personen möglich ist, mit Freude und ohne Veletzungsgefahr zu arbeiten und so das Trainingsziel zu erreichen. Aikido ist eine Suche mit dem Ziel, durch Übung des Körpers und des Geistes einen Menschen mit rechtem Herzen zu formen.

Alle Techniken sind ausnahmslos geheim und dürfen nicht auf verantwortungslose Weise Nichttrainierenden gezeigt werden.

Man muss es vermeiden, sie jenen zu zeigen, die schlechten Gebrauch davon machen würden.           

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Prüfungsprogramm
unsere Aikido- Prüfungen für Jugendliche und Erwachsene orientieren sich nach den Vorgaben des Hombu Dojo Tokyo.  Kleinere Änderungen und/ oder Ergänzungen einer Aikido- Prüfung bleiben grundsätzlich dem Prüfer vorbehalten. Für Kids und Jugendliche unter 14 Jahren sind Zwischenstufen in den jeweiligen Gürtelfarben vorgesehen.
(weiß, weiß-gelb, gelb, ...)
Die Vorgaben des Hombu Dojo findet Ihr unter dieser Webseite:

                      http://www.aikikai.or.jp/eng/gradingsystem.htm   *

* Bzgl. des Inhalts der verknüpften Webseite verweise ich auf das Impressum.

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